ANYWARE? About analog Tommy...

analog Tommy is watching YOU :-)

analog Tommy is watching YOU :-)

Analog Tommy baute uns den Oberheim SEM inspirierten Semtex als Modularsynthesizer mit Midi, es gab viele DIY Projekt, zB den Simplesizer und innovative Kleinmaschinen wie die Trigger Cloxbox für die MIDI-Analogsynth Kommunikation und den inSEQt Sequencer, außerdem fand bei ihm auch das zweite Modular Meeting Happy Knobbing statt.

 

Begonnen hat alles mit Filterboxen und dem ForuModular. Technik aus Fischbach ist heute ein Begriff, denn es wird auch nicht das letzte Modularmeeting dort gewesen sein..

 ANYWARE known or written as Anyware-Instruments 

 

Thomas Welsch from Germany, Fischbach did filterboxes first and later built the most advanced Oberheim SEM inspired modular synth SEMTEX and the INSEQt modular sequencer and other creative modules like the Tinysizer, Minisizer, Moodulator and DIY synths and is part of our community also, the second modular meeting happy knobbing took place near his place.



Der Anfang

 

Der typische Anfang der fast jeder damals in den 60er´n erlebt hat. Klavierstunden mit 6, von der Klassik über Ragtime zum Psycho -Rock. Dann In den 70ern Pink Floyd, Krautrock und Plastik Musik und das sehr große Interesse irgendwelche "Sachen" mit dem heimischen Stromnetz zu verbinden. Es war auch die Zeit als noch ein MOOG TAURUS und MINI MOOG classic analog Synthesizer, für 10.000 DM im Conradkatalog zu finden waren und die damit verbundenen Träume dazu.

 

Weiter ging es...

Viele Leute fragten unter anderem wie und was macht der da?

Also Lötkolben kaufen, Fernsehtechniker werden und Selbstbau- Experimente starten, Lautsprecherboxen, Phaser, Fernzünder für Römertöpfe, Mixer und anderes Equipment für Bands konstruieren. Dann der erste MS 10, Korg Poly 800 und ein Fender Rhodes samt Mini Moog... viele Welten trafen da aufeinander. Das passte sehr schön in die Zeit als aktiver Rockmusiker der sich brennend für Keyboards und Technik begeisterte. Einige Instrumente von damals sind immer noch am Leben und werden auch heute noch benutzt. Und wenn es nur zum Abstauben ist.

 

90er

Die Atari- Zeit...

Der erste brauchbare Musikcomputer flatterte 1990 mit einem fast gekauften Cubase, Midex und Tascam ins Haus. Die Bildschirme zeigen auch noch heute die Umrisse des Programms im kalten Zustand. Das war der Anfang des Sequencing und der ersten digitalen Synthesizer.

Danach der erste ASR-10 Sampler von Ensoniq und der nette Kredit für eine damals revolutionäre 10 Megabite - Speichererweiterung. Ein verrückter Gedanke den internen Ensoniq Sequenzer als eine Art Begleitautomatik zu missbrauchen wie es z.B. in dem RAVEN Synthesizer verwirklicht wurde war der Anlass mit einem damaligen Freund eine kleine Firma mit dem Namen W+W zu gründen und die Sache für den ASR-10 zu vermarkten.

 

Das Prinzip war an sich sehr einfach. Alle Suren mussten im Sequenzer parallel laufen und die Samples wurden in Echtzeit durch verschiedene Controller nachgeladen und verändert.

Danach kam die erste Software "Tekk-Loops + Dance-Construction-Kit" auf die Welt, die vielleicht noch einige von Euch kennen werden. Nachdem die Tekknozeit vorbei war, und die sog. DOSen-Rechner

bezahlbar wurden war es an der Zeit mal was Neues auszuprobieren.

 

Aus einer Bierlaune heraus, sagte ich zu meinem Partner:

"Wie baue ich einen MINI MOOG Synthesizer in eine Marlboro-Schachtel?"

 

Das war der Anstoß für die darauf folgenden Hardware Produktionen. Es hatte nicht lange gedauert bis wir feststellen mussten das es irgendwie doch nicht "soooooo" zu bewerkstelligen war. Und das Rom auch nicht an 695 Tagen erbaut worden war. Also gab es Abstriche. Nur das berühmte Filter sollte es sein!

Nun ging die Grundlagenforschung los. Pläne organisieren, Steckfelder quälen und Platinen ätzen. Bei einem der ersten Pläne die wir hatten hatte sich einer der Verkäufer einen kleinen Scherz erlaubt und kleine Punkte "dazugemalt", was eine Verbindung von zwei Leiterbahnen darstellte. Uns aber wochenlanges Messen, Biertrinken + Kopfzerbrechen bereitete.

 

Vielen herzlichen Dank lieber Mann..

Das hatte zur Folge das wir alle Wiederstände schon mit dem Vornamen anredeten und den Transistoren Mädchennamen gaben. Irgendwann lief das Filter und wurde dann hundertfach als die gelbe "FILTERBOX" verkauft. Durch solche Aktionen sammelt man über die Jahre sehr viele Erfahrungen und wird dadurch ein Mann der ersten Stunde . Also gründete ich die Firma ANYWARE-INSTRUMENTS im Jahre 1997.

 

Heute

 

Das ist alles schon sehr lange her und seit dieser Zeit hatte ich mich immer etwas weiterentwickelt und sehr viele Projekte verwirklicht. Einige kennen mich noch als Veranstalter des legendären Happy Knobbing Modular Meeting und SIMPLESZER Projekt aus dem Sequencer Forum. Der SIMPLESIZER hatte damals auch viele Leute angeregt selber in die DIY Geschichten einzusteigen. Einen sehr großen Erfolg erlangten dann der TINYSIZER, SEMTEX  und INSEQT Sequencer.

 

Nach meinen ganzen Modularschlachtschiffen hatte ich auch mal große Lust etwas "Einfaches" zu entwickeln.

Der neue analoge Desktopsynthesizer MOODULATOR wurde geboren.

Ein Gedanke verfolgte mich aber immer wieder und wieder... Endlich mal mein eigenes Modularsystem zu entwickeln und zu verwirklichen. Sehr viele Ansätze hatte ich schon vor Jahren die aber immer im Sande verlaufen waren. 

 

analog Tommy